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Nachteilsausgleich

Als Nachteilsausgleich wird die Anpassung der Bedingungen für die Beurteilung von Lernenden mit einer diagnostizierten Behinderung bezeichnet, die trotz ihrer Beeinträchtigung das Potenzial haben, die regulären Lernziele zu erreichen. Aufgrund der Behinderung, welche die Beurteilung der Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, soll der daraus resultierende Nachteil eruiert und ausgeglichen werden.

 

Vorgehen

  1. Vorlegen eines aktuellen Gutachtens einer Fachperson, welches Art und Umfang der Behinderung umschreibt.

  2. Die Erziehungsberechtigten oder die Schülerin oder der Schüler (bei Volljährigkeit) stellen nach der bestandenen Aufnahmeprüfung ein Gesuch um Nachteilsausgleich mit folgendem Inhalt:
    • Gutachten einer fachkundigen Instanz
    • Bestätigung des Besuchs einer Therapie, falls die Schülerin oder der Schüler aktuell in therapeutischer Behandlung ist
    • Antrag auf konkrete Massnahmen mit Begründung

  3. Die Nachteilsausgleichsmassnahmen werden mit den Erziehungsberechtigten besprochen. Art, Dauer sowie die konkrete Umsetzung der Massnahmen werden definiert und schriftlich festgehalten. Bei Uneinigkeit verfügt die Rektorin oder der Rektor.

Servicespalte

An der Kantonsschule Sargans ist für Massnahmen zum Nachteilsausgleich zuständig:

 

Prorektor Daniel Kaeser