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Konzept
Die Wirtschaftsmittelschule mit Schwerpunkt Informatik (WMI)
Die WMI ist ein in der Wirtschaft anerkannter, bewährter Weg, um die kaufmännische Berufsmatura zu erwerben. Sie verbindet eine vertiefte Allgemeinbildung mit berufsbezogener Ausbildung. Der Schwerpunkt liegt in der WMI einerseits auf den Wirtschaftsfächern, andererseits auf der Informatik. Der Unterricht in Informatik umfasst rund 900 Lektionen sowie zahlreiche Blockwochen mit Spezialthemen. Da der Computer in verschiedenen Fächern als ständiges Hilfsmittel eingesetzt wird, benötigt jeder Schüler und jede Schülerin ein eigenes Notebook. Die Ausbildung umfasst neben dem Schulunterricht integrierte Praxisteile sowie ein einjähriges Praktikum in einem Unternehmen.
Die Vernetzung von Theorie und Praxis in der WMI ebnet einerseits den Weg in eine kaufmännische Tätigkeit in Handel, Industrie, Verwaltung, Bank- und Treuhandwesen, zugleich stehen aber auch Tätigkeiten mit Schwerpunkt Informatik wie z.B. First Level Support, Medienapplikation usw. offen. Die breit gefächerte Ausbildung ermöglicht zudem ein Studium an einer Fachhochschule (z. B. Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik).
Die Wirtschaftsmittelschule mit Schwerpunkt Informatik schliesst an die 3. Klasse der Sekundarschule an und führt in vier Jahren zur eidgenössisch anerkannten kaufmännischen Berufsmaturität. Dieser Abschluss, der auch das Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) einschliesst, berechtigt zum prüfungsfreien Übertritt an eine Fachhochschule.Aufbau der vierjährigen WMI-Ausbildung
Konzept WMI (Übersicht)
Legende: I = Informatik-Blockwochen, E = Englisch-Sprachaufenthalt, AE = Ausbildungseinheit, IDPA = Interdisziplinäre Projektarbeit, BMVP = Berufsmaturavorprüfung, BMAP = Berufsmaturaabschlussprüfung, PE = Prozesseinheit, ALS = Arbeits- und Lernsituation, Ük = überbetrieblicher Kurs, Sofe= Sommerferien
